Sind Followerzahlen 2026 noch relevant?

18.02.2026 | 2 Minuten Lesezeit
Lange galt: Mehr Follower = mehr Erfolg. Doch 2026 ist diese Gleichung endgültig Geschichte. In einer Welt von Algorithmus-Shifts und Content-Overload zählen heute Reichweite, Engagement und echte Communities, nicht die bloße Zahl im Profil-Header.
Schwarzes Smartphone mit drei schwebenden, beigefarbenen Sprechblasen, die Personensymbole enthalten.

Warum Followerzahlen an Aussagekraft verlieren

Plattformen wie TikTok und Instagram priorisieren Content, der Interaktion auslöst. Ein Account mit 10.000 Followern und 8 % Engagement erzielt mehr Impact als ein Profil mit 100.000 „Ghost Followern“ und 0,1% Engagement.
Die harten Fakten:
• Algorithmus-Shift: Content mit hoher Interaktion landet auf der Explore Page; statische Followerzahlen bringen keine organische Sichtbarkeit.
• Qualität vor Quantität: Marken bevorzugen echte Empfehlungen in Nischen-Communities, keine Streuverluste in Millionen-Accounts.

Shares sind das neue Gold

Wie Caroline (Head of Marketing DEVK) treffend auf analysiert hat: „Follower sind kein Brand Building. Shares sind es.“ Die KPIs auf Social Media müssen neu gewichtet werden: Während das allgemeine Engagement die Intensität der Community-Beziehung widerspiegelt, beweisen Saves echten inhaltlichen Mehrwert. Die stärkste Währung sind, laut Caroline, jedoch Shares, da sie ein tiefes Vertrauen in den Creator signalisieren und den Content von einer reinen Werbebotschaft zur persönlichen Empfehlung aufwerten. Brand Building entsteht erst dann, wenn Content eine Reaktion auslöst. Reichweite ohne Relevanz bleibt ein Massenprodukt ohne Wirkung.
Fünf Personen halten Smartphones im Kreis um einen blauen "Share"-Button mit Pfeilsymbol.

Die neue Währung: Die Engagement Rate

Die Formel ist simpel: Interaktionen ÷ Reichweite.
Beispielrechnung Engagement Rate:
(1.200 Likes + 180 Kommentare + 90 Saves) ÷ 20.000 Reichweite = 7,35%

Was bedeutet das für Brands?

Moderne Marketing-Strategien setzen auf qualitative KPIs. Ob Nano- oder Mega-Influencer: Entscheidend ist die Performance. Wer generiert echtes Vertrauen? Wer bewegt seine Community zum Handeln? Marken zahlen heute für echten Einfluss, nicht für aufgeblasene Zahlen.

Fazit: Engagement schlägt Follower

Followerzahlen sind 2026 nur noch eine oberflächliche Kennzahl. Entscheidend ist die Verbindung zwischen Creator und Community. Marken, die auf Engagementrates setzen, erzielen nachhaltig bessere Conversions, auch bei kleineren Budgets.
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